Fahrt nach Rom

Am 30.03.2011 war es soweit. Die lange Zeit herbeigesehnte und nun endlich realisierte Aktivenfahrt nach Rom, der ewigen Stadt, nahm ihren Anfang im Hof des Rhein Franken Hauses. 18 Aktive und zwei Freunde fanden sich ein, um gemeinsam eine unvergessliche und von unserem Confuxen Michael Daniel hervorragend geplante Aktivenfahrt zu erleben.



Guter Laune machte sich der Tross aus zehn Füxen und 8 Burschen sowie unseren beiden Freunden via Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auf den Weg hinaus zum Franz-Josef-Strauß Flughafen. Dort hob um 18:00 Uhr unser Flieger Richtung Rom ab. Für zwei Rhein-Franken war dies sogar ihr allererster Flug überhaupt. Nach etwas über eineinhalb Stunden ruhigen Fluges landete die Allitalia Maschine sicher und nach einer großen Schleife über dem Mittelmeer, auf dem Internationalen Flughafen Fiumicino im Westen der Stadt. Mit dem Leonardo Express ging es alsbald direkt zum Bahnhof Termini, der nur wenige Gehminuten von unserem Hostel entfernt war.

Noch am selben Abend erkundeten wir in kleinen Gruppen die Stadt, bzw. das, was jeder unbedingt sofort einmal sehen wollte, was zum einen der Trevibrunnen war oder das Capitol. Nach einem gemütlichen Abschluss waren somit die ersten Stunden in der ewigen Stadt gelungen verklungen.

Am Freitag dann wurde die Stadt noch einmal bei Tageslicht ausführlich und wie fast alles zu Fuß erkundet. Vorbei am Forum Romanum, dem Nationaldenkmal (Capitol, Gebiss, Schreibmaschine oder wie auch immer man es nennen will), dem Pantheon, diversen Ministerien, Bars und Eisdielen, der Tiberinsel bis hin zum Peters Dom. Selbst die heruntergekommenen Häuser sehen in dieser Stadt gut aus und passen einfach perfekt.

An den darauf folgenden Tagen hatten wir dann ein strammes aber durchaus machbares Programm. Bis auf die unzähligen und allesamt wunderschönen Kirchen, Palazzi und Museen können wir durchaus behaupten, das Wichtigste und beeindruckenste in Rom gesehen zu haben. Sogar unsern Papst Benedikt den XIV durften wir beim Angelus Gebet am Sonntag zwar klein, aber deutlich an seinem Fenster sehen und zujubeln. Natürlich wurde auch das Colosseum, das Forum Romanum als Ganzes, die vatikanischen Museen, der Petersdom sowie seine grandiose Kuppel mit ihrer genialen Aussicht genauso besichtigt, als auch die kapitolinischen Museen, das Pantheon, die spanische Treppe, welche außerdem immer wieder zu gemütlichen Abenden mit Wein, Schinken und Ciabatta einlud (genau wie der Vorplatz des Pantheon im Übrigen auch).

Und obwohl man bis spät in die Nacht Flaschenweise den italienischen Wein trank und sich beinahe Literweise original italienischen Espresso bestellte, war so ziemlich jeder, mit ein paar Ausnahmen, am nächsten Tag wieder fit und früh morgens bereit für die nächsten fantastischen Bauten und beeindruckenden antiken Kunstgegenstände, welche Rom an fast jeder Ecke zu bieten hat.

Dienstags ging es dann über Paris zurück nach München. Viereinhalb wirklich schöne, sonnige und warme Tage entschädigten jeden für die am Ende doch sehr strapazierten und erholungsbedürftigen Füße. Fotos, Armbänder und vor allem Sonnenbrände brachte man als Andenken mit zurück nach Deutschland. Und nach dieser Fahrt muss es einfach eine nächste geben, denn eines steht fest:

Eine Aktivenfahrt, egal wohin sie geht, fördert nicht nur den Zusammenhalt, macht Spaß und bringt einem die Kultur anderer Länder näher, sondern sie zeigt auch, dass die Rheno Franconia lebt und tatsächlich sehr aktiv ist und darauf auch stolz sein kann. Es wäre auch für kommende Füxe schade, ihnen so etwas vorzuenthalten!


Tobias Kochbeck


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